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DEINE NEUEN KOLLEG:INNEN

Hi, Ich bin Maximilian

IT-Consultant

 

„Die Arbeitseinsätze würde ich deshalb vor allem als learning by doing betrachten.“

Maximilian studiert Informatik dual an der Fachhochschule Dortmund und hat sich Materna als Praxispartner ausgesucht. Unserer Online-Redaktion berichtete er von seinem Hochschulwechsel und Arbeitsalltag. 

 

Maximilian, erzähl doch mal, wie du zu Materna gekommen bist. 

Ich habe zunächst zwei Semester Informatik an der TU Dortmund studiert und bin dann zum dualen Studium Informatik an die FH Dortmund gewechselt. Dazu gehört auch eine Bewerbung bei einem IT-Unternehmen. Ich habe damals nach dem Stichwort „großer IT-Dienstleister Dortmund“ gegoogelt, bin dabei auf Materna gestoßen und habe mich beworben. 

Wieso hast du in das duale Studium gewechselt? 

Mir persönlich fehlte an der TU der Praxisanteil und auch ein wenig der persönliche Faktor. Im dualen Studium an der FH Dortmund sind die Kurse kleiner, in manchen Vorlesungen sind wir manchmal nur 60 Studierende. Vom Gefühl her ist es fast wie in einer Schulklasse. Außerdem finde ich, dass zum Beispiel in Mathematik mehr darauf geachtet wird, was man wirklich für den Beruf braucht. So haben wir uns nicht lange mit Beweisen aufgehalten, sondern uns eher mit Vektor- und Matrizenrechnung beschäftigt – alles Themen, von denen man sagt, dass Informatiker:innen das eher brauchen können.  

Und wie gestaltet sich dein Uni- und Arbeitsleben heute? 

Ich bin drei Tage in der Woche an der Uni und zwei Tage hier bei Materna.* Dann haben wir auch noch Blockwochen an der FH. Das sind theoretisch Einzelveranstaltungen an der Uni, in denen wir nicht im Betrieb sind. In den Semesterferien sind wir fünf Tage die Woche im Unternehmen; in der Prüfungsphase gibt es eine Freistellung von vier Wochen, in denen wir lernen und die Prüfungen schreiben. Die Zeit geht aber nicht von unserer Urlaubszeit ab. Ideal ist, dass Materna die Studiengebühren übernimmt und uns dual Studierenden auch ein Gehalt zahlt.  

Arbeiten und Studieren unter einen Hut zu bekommen klingt anspruchsvoll. Wie ist das für dich? 

Das duale Studium hat zwar den Ruf sehr intensiv zu sein, aber für mich kann ich sagen, dass es sich absolut im Rahmen hält, und ich neben Uni und Arbeit auch noch genug Freizeit habe. Ich engagiere mich in der Fachschaft an der Uni, im Studierendenparlament und in den Gremien. Außerdem finde ich Zeit für mich und meine Freunde. Das passt alles. Für mich ist es so, als würde ich ganz normal zur Uni gehen und nebenbei noch arbeiten. In dem für mich glücklichen Fall ist dieser Nebenjob aber auch auf mein Studium ausgerichtet. 

Dann ist das für dich ja eine Win-win-Situation. Wie sieht dein Arbeitsalltag aus? 

An den Arbeitstagen im Unternehmen habe ich die volle Praxiserfahrung und lerne die Strukturen kennen. Als dual Studierende arbeiten wir in unseren Teams in den Projekten mit, die die theoretischen Inhalte aus der Uni ergänzen. Die Praxiseinsätze sehe ich daher vor allem als Learning by Doing: Mein Teamleiter fragt mich, welche Aufgabe ich mir zutraue, was ich eventuell noch nicht kann, und setzt mich entsprechend ein. Ich kann alles erst einmal selbst ausprobieren. Dabei stehen mir meine Teamkolleg:innen aber auch helfend zur Seite, wenn ich mal nicht weiterkomme. Das heißt, ich habe den Freiraum, mich selbst zu entwickeln und einzubringen, mit der vollen Unterstützung des Teams. Angefangen habe ich mit kleineren Tickets und Programmieraufgaben im Projekt. Dann ging es weiter mit der eigenen Programmierung einer Unterseite einer Website. Inzwischen sind Scripting und Automatisierung hinzugekommen, was ich auch sehr spannend finde. 

Dein Job in wenigen Worten? 

Täglich spannend, neu! 

Du scheinst sehr gut bei Materna angekommen zu sein. 

Ich bin rundum zufrieden mit dem Studium und der Arbeit. Das habe ich auch schon nach den ersten Wochen meiner Familie gesagt: Wenn ich bei Materna durch die Gänge gehe, lächelt jeder. Alle sind gut gelaunt, freundlich und hilfsbereit. Das erlebe ich bis heute. Die Umgangskultur bei uns finde ich richtig gut, auch das Duzen. Wir begegnen uns alle auf Augenhöhe und das ist schön. 

Zum Schluss: Was würdest du Menschen mit auf den Weg geben, die noch unschlüssig sind, ob ein duales Studium das Richtige für sie ist? 

Interesse an Informatik ist ganz wichtig, vielleicht auch ein bisschen Interesse an Mathematik - wobei man das eher braucht, um im Studium zu bestehen, weniger für den Berufsalltag. Außerdem sollte man verstehen wollen, wie und warum die Dinge hinter den Kulissen funktionieren. Das ist in der IT und auch im dualen Studium sehr wichtig. Ein bisschen stressresistent sollte man auch sein, denn es gibt durchaus intensive Phasen. So offen möchte ich sein. Und noch etwas ist mir sehr wichtig: Hör auf dich selbst! Man muss keine Angst davor haben, den Studiengang zu wechseln, oder doch noch eine Ausbildung zu machen. Wenn du merkst, dass das, was du gerade machst, nichts für dich ist, dann gesteh‘ es dir ein und probiere etwas anderes. 

 

*Das betrifft das duale Studium an der Fachhochschule Dortmund. Die Aufteilung der Studien- und Praxisphasen an der Hochschule Darmstadt als weitere Partner-Hochschule im dualen Studium weichen davon ab. Das Gehalt wird aber auch hier von Materna gezahlt, genauso werden auch die Studiengebühren übernommen. 

 

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