„Die Arbeit bei Materna ist gekennzeichnet durch eine offene und familiäre Atmosphäre.“
Sascha Bremshey aus dem IT-Infrastruktur Team erläutert im Interview mit unserer Online-Redaktion sein Faible für die IT.
Was ist deine Aufgabe und wie lange bist du bereits mit an Bord?
Ich arbeite jetzt seit August 2007 bei Materna und bin nach einigen vorherigen Stationen im Unternehmen im Infrastruktur-Team des Bereichs Enabling Functions IT Operations tätig. Zu meinen Aufgaben gehört dabei insbesondere die Einrichtung und das Management von Firewalls, Internet- und VPN-Zugängen sowie weiterer Zugriffspunkte für interne und externe Gruppen in der Materna Gruppe. Die individuellen Aufgaben variieren sehr stark, sodass wirklich jeder Tag Abwechslung für unser Team bereithält.
Welche Stationen hast du auf dem Weg zu deiner jetzigen Position durchlaufen?
Nach meinem Abitur war der erste Gedanke für meine Berufswahl: Auf keinen Fall in die IT. Da mein Hobby ein Hobby bleiben sollte. Der Zivildienst in der technischen Abteilung eines Krankenhauses hat mir aber schnell gezeigt, dass ich dieses Hobby doch gerne professionell vertiefen würde. Die Ausbildung bei einem Tochterunternehmen der Materna sowie bei Materna selbst haben mir dann genau diese Möglichkeit geboten. Die verschiedenen Stationen in der IT, wie Windows, Hotline-Vertretung und Co. waren nicht nur eine tolle Erfahrung, sondern gleichzeitig die Grundlage für meinen schönsten Materna-Moment.
Wie genau sah der aus?
Das war der 10.09.2008, der Tag, an dem mich meine Teamleitung ins Büro gerufen hat. Da eine Kollegin in den Mutterschutzurlaub gehen wollte, wurde ich unerwartet für meine Arbeit im Firewall-Bereich eingearbeitet. Ich habe tiefe Einblicke in Gebiete bekommen, von denen ich zu dieser Zeit nur träumen konnte. Ich konnte durch diese Chance wirklich sehr viel lernen und mitnehmen – die nachfolgende, unbefristete Anstellung war dann das I-Tüpfelchen auf dieser Erfahrung, an die ich mich gerne zurückerinnere. In der Zwischenzeit habe ich selbst schon viele Auszubildende betreut, mit denen ich den Bereich mittlerweile zusammen bearbeite.
Was ist dein persönliches Markenzeichen bei Materna?
Bei Materna bin ich wohl bekannt, wie ein bunter Hund. Ich war bei jeder Firmenlauf-Aktion dabei und kann deshalb entsprechend alle Materna-Laufshirts, die jemals existiert haben, mein Eigen nennen. Da ich keinen direkten Kundenkontakt habe, ziehe ich sie auch gerne zur Arbeit an. Einerseits weil ich mich darin sehr wohl fühle, anderseits aber auch einfach, weil ich stolz darauf bin, hier zu arbeiten. Ein humorvolles Geschenk meines Teams in Form eines eigenen Laufshirts mit der Aufschrift „Mr. Materna“ war wohl die logische Konsequenz daraus (lacht).
Wie würdest du Materna einem guten Freund beschreiben?
Ich beschreibe Materna gern als einen wichtigen Faktor unseres Alltags, der sich selbst nicht zu sehr in den Vordergrund drängt. Ob bei der Zollkontrolle, oder dem DHL-Päckchen, auf das man sich freut – Materna spielt für eine technisch saubere Abwicklung oft die tragende, unsichtbare Rolle im Hintergrund. Die Arbeit bei Materna selbst ist dabei das genaue Gegenteil – eine offene und familiäre Atmosphäre, bei der die Mitarbeiter:innen weit im Vordergrund stehen. Deshalb komme ich jeden Morgen so gerne hier hin.
Westfalenpark, BVB und Currywurst – was hat Dortmund als Standort sonst noch zu bieten?
Die Nähe zu Gelsenkirchen (lacht)! Nein, auch als Schalke-Fan komme ich hier gut klar – die witzigen Diskussionen mit anderen Kolleg:innen möchte ich wirklich nicht missen. Ich bin aber tatsächlich hier aufgewachsen und liebe diese Stadt für viele verschiedene Dinge. Es gibt zahlreiche schöne Grünflächen und einen sehr guten öffentlichen Nahverkehr. Man kommt praktisch jederzeit überall hin, weshalb man das große Kultur- und Freizeitangebot auch optimal nutzen kann. Es ist einfach eine tolle Stadt zum Arbeiten, Leben und noch viel wichtiger: Wohlfühlen. In unserem Gebäude auf Phoenix-West freue ich mich darüber, nahe am Rombergpark zu arbeiten. Das lädt nach der Arbeit oft zu einer kleinen Jogging-Runde ein.
Warum sollten junge Menschen eine Karriere in der IT-Branche anstreben?
Ich denke, das wohl wichtigste Argument ist die unglaubliche Vielfalt, die der Begriff IT beherbergt. Fernab von jeglichen Klischees bietet die IT jedem Charaktertyp etwas. Egal ob intro- oder extrovertiert, Herdentier oder Selbstverwirklicher:in. Gerade der Punkt der Selbstverwirklichung gewinnt für junge Leute zunehmend an Bedeutung – die breit aufgestellte Technologiebranche hält hier tolle Möglichkeiten bereit, eigene Ideen aktiv umzusetzen. Darüber hinaus steht die IT auch für Zukunft, nicht zuletzt, weil die Technik in vielen Bereichen unseres Alltags nicht mehr wegzudenken ist. Für diesen Fortschritt werden junge, talentierte Köpfe gebraucht.
Welchen Leitspruch gibst du anderen für eine erfolgreiche Karriere mit auf den Weg?
Ich habe nicht „den einen“ Leitspruch für's Leben, aber mehrere Punkte, die ich gerne beherzige:
- Wenn du etwas nicht weißt, frag nach! Aber google vorher.
- Du solltest immer offen für Neues sein, auch wenn es Überwindung kostet.
- Tradition bedeutet, das Feuer weiter zu tragen und nicht die Asche.
- Optimisten wandeln über den Wolken, unter denen die Pessimisten Trübsal blasen.
- Hab Spaß!