„Diese Auswahl zu haben und nach meinen Fähigkeiten und Interessen eingesetzt zu werden, ist für mich „Materna Style"“
Sophie hat 2023/2024 das Service Consulting Traineeprogramm bei Materna absolviert und unserer Online-Redaktion berichtet, was dahintersteckt und wie es danach für sie weiterging.
Wie bist du zum Service Consulting Traineeprogramm gekommen?
Eigentlich bin ich schon seit 2019 bei Materna und habe hier eine Ausbildung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung gemacht. Während der Ausbildung habe ich dann gemerkt, dass mir der Umgang mit Menschen sehr gut liegt und ich mich in diese Richtung weiterentwickeln möchte. Ein Arbeitskollege hat mir das Traineeprogramm Service Consulting empfohlen – daraufhin habe ich mich 2023 beworben und wurde auch direkt genommen. Darüber habe ich mich natürlich riesig gefreut – dass ich mich hier im Haus weiterentwickeln kann. Vor allem, weil ich mich bei Materna nach wie vor sehr wohl fühle.
Und was macht man im Service Consulting?
Service Consulting ist etwas losgelöst von den klassischen, rein technischen IT-Inhalten. Es geht dabei viel mehr um Kundenserviceberatung, also zum Beispiel darum, dem Kunden ein Tool an die Hand zu geben, das ihm im Projekt-Alltag hilft, sein Geschäft voranzubringen. Ein gutes Beispiel ist da ein Ticketsystem: Der Kunde möchte seine Prozesse optimieren, sodass nicht mehr alle Anfragen zu gewissen Themen per Mail an unterschiedliche Kolleg:innen gehen, sondern gebündelt an einer Stelle zusammenlaufen und dann standardisiert abgewickelt werden können. In diesem Sinne beraten wir als Service Consultants den Kunden über mögliche Lösungen und Herausforderungen.
Das klingt sehr umfangreich. Wie sehen dann deine Aufgaben dahingehend aus?
Wir unterscheiden hier zwischen der Beratung des Kunden und dem Management der Aufgaben, die aus der Beratung und bei Kundenentscheidungen entstehen. Ich habe mich für das Projektmanagement entschieden und lenke die Projekte, kümmere mich um alles Organisatorische: Dazu gehört zum Beispiel das Planen von Projektschritten, Kundenabstimmungen, Status-Reporting – allgemein ist es sehr viel Koordination und ich bin im direkten Austausch mit den zahlreichen Mitglieder:innen im Projektteam. Die Aufgaben sind tatsächlich sehr vielfältig und ich kann kreative Ideen zur Umsetzung der Aufgabenstellungen einbringen. Man kann sich so auch zur Projektleitung entwickeln. Da wir aber auch viel mit agilen Projektmanagement-Methoden arbeiten, kann ich aber auch z.B. als Scrum-Master mitwirken.
Erzähl doch mal, wie die Trainee-Zeit war.
Das Programm ging über sechs Monate. In den ersten Wochen haben alle Trainees über diverse Schulungen eine Art Grundausbildung bekommen, um den gleichen Stand in Sachen Projektmanagement und Kundenberatung im IT-Kontext zu bekommen. Da ging es um fachliche Themen, wie z. B. ITIL und IREB, Scrum und vieles mehr. Wir hatten aber auch Softskill-Schulungen, wie z.B. Umgangsknigge für Consultants. Nach ca. drei Monaten ging es dann für uns in das erste Traineeprojekt. Da durften wir uns aus unterschiedlichen Themen das aussuchen, was uns am meisten interessierte. In kleinen Gruppen wurden wir angeleitet und hatten dann freie Bahn, das Thema kreativ anzugehen. Das Projekt lief ungefähr drei Monate. In der Zeit hatten wir natürlich immer wieder Rücksprachen mit unseren Trainer:innen und Teamkolleg:innen, die uns bei allen Fragen unterstützten. So konnten wir daraus viel lernen, auch für den Umgang im Projektalltag, indem z.B. Auftraggeber-Gespräche simuliert wurden. Zum Ende der Zeit gab es eine Abschlusspräsentation, in der wir unsere Ausarbeitungen dem Team vorgestellt haben und natürlich auch Feedback bekommen haben.
War das Projekt fiktiv, oder hatte es realen Projektbezug?
Das Projekt war real. Mein Team hat sich die Optimierung eines unserer internen Prozesse zum Wissensmanagement als Aufgabe ausgesucht. Wir haben bei Materna schon ein hauseigenes Tool, das galt es aber zu verbessern und an die sich mit der Zeit verändernden Anforderungen anzupassen. Unsere Aufgabe war es, sich der Problematik zu stellen und der Frage auf den Grund zu gehen, wieso das aktuell nicht optimal funktioniert.
Nach sechs Monaten ist das Traineeprogramm abgelaufen. Wie ging es danach für dich weiter?
Ich habe mit meiner Teamleitung geschaut, welches Folgeprojekt für mich in Frage kommt und zu meinen Fähigkeiten passt. Wir haben einen großen Projekt-Pool, aus dem wir wählen können. Da ist wirklich für jede:n etwas dabei. Ich konnte offen sagen, was ich interessant finde, und bin dann mit meiner frischen Trainee-Ausbildung direkt als Service Consultant eingestiegen. Diese Auswahl zu haben und nach meinen Fähigkeiten und Interessen eingesetzt zu werden ist für mich „Materna Style“. Meine Kolleg:innen haben mir den nahtlosen Übergang dann noch sehr leicht gemacht. Jede:r hat mir Unterstützung angeboten, wir haben uns vernetzt und ich wusste schon nach kurzer Zeit, mit wem ich zu welchem Thema sprechen kann.